Skytraxx 2.1 Testberichte

 

Testbericht Skytraxx 2.1 – Flugschule GEMEINSAM- FLIEGEN

Zweifellos hat das Entwickler-Team aus Titisee-Neustadt schon seit dem Erscheinen der ersten Gerätegeneration von Skytraxx den Markt der Fluginstrumente gehörig aufgemischt.Mit dem neusten Produkt aus ihrer Schwarzwälder Werkstatt wollen sie diese Tradition fortsetzen.

Entwicklungsgeschichte

Die damals revolutionäre Idee: ein Mikro-Computer übernimmt Auswertung und Anzeige der Messdaten vom Druck-Sensor. Somit verzichtete das Gerät auf  teure Spezial-Hardware, verwendete hochentwickelte standard-Bauteile aus der Computerindustrie und den Rest erledigte  durchdachte und flexible Software auf der Basis eines Standard-Betriebssystems. Damit war das Skytraxx 1.0 der Prototyp aller Flieger-Apps, aber mit sehr viel besseren Sensoren und GPS-Empfängern als auch das teuerste Handy heute.

In der zweiten Generation (Skytraxx 2.0) haben die Schwarzwälder die Rechenleistung aufgestockt, das Display vergrößert, die Funktionen erweitert (z.B. Luftraum-Navigation) und dem Gerät ein schönes Outfit verpasst. Das wahrscheinlich wichtigste aber neben der hohen Zuverlässigkeit: die sehr einfache, intuitive Bedienung. Mit frei verfügbaren Software-Updates sind zudem Weiterentwicklungen der Funktionalität, Anpassungen und Fehlerkorrekturen schnell und simpel für jeden Benutzer zugänglich.

Das Skytraxx 3.0 brachte mit seinem Farbdisplay, erweiterten Sensoren, der sehr individuellen Konfigurationsmöglichkeit und seinem enormen Funktionsumfang einen weiteren Schritt nach vorn. Ein Gerät, das den Piloten mit einem ausgeklügelten Thermik-Assistenten beim Kurbeln unterstützt, mit umfangreichen Kartenfunktionen  perfekt beim Streckenfliegen navigieren hilft und selbst durch raffinierteste Wettbewerbs-Tasks geleitet. Es nimmt mit frei konfigurierbaren Bildschirmen auch auf die Sehstärke der Gleitschirm-Pioniere Rücksicht und warnt neuerdings sogar die Segel- und Motorflieger über das On-Air Netzwerk FANET+ mit FLARM-Signalen, wenn sich mal wieder rein zufällig die eigene Tüte in eine Wolke verirrt hat.

Sinnvolle Flugunterstützung durch zugängliche Technik

Nun war es aber schon immer ein Anliegen von Skytraxx-Chef Michael Blank, selbst passionierter Flieger, dass seine Geräte einfach bedienbar sein sollen, denn die meisten Pilotinnen und Piloten sind wie er weder Informatiker noch schleppen sie gerne dicke Betriebshandbücher im Packsack herum.

Das Dilemma: zum einen verlangt der Markt ein Instrument, das alles nur erdenkliche kann, zum anderen nutzt eben dieses nur eine Handvoll technikverliebter Freaks, die anderen wollen es lieber so einfach wie möglich. Ach ja, leicht und bezahlbar soll das Vario dann auch noch sein.

Die aktuelle Antwort auf diese Herausforderung gibt Skytraxx jetzt mit der Geräte-Version 2.1. Das Fluginstrument ist zwar erst ab der Thermikmesse im Januar 2019 verfügbar, wir durften aber schon mal die Qualitäten des neuen Geräts in dessen Geburtsstätte in Augenschein nehmen.

Kleiner, leichter, und immer noch mit vier Tasten

Trotz exakt gleicher Displaygröße und -Qualität ist das neue 2.1 kleiner und leichter, als sein Vorgänger. Eine Silikongummihülle schützt das Gehäuse und fürs FANET+ ragt eine Stummelantenne heraus. Die Ästhetik gibt sich pragmatisch-schlicht und ansprechend. So viel zu den Äußerlichkeiten.

Sensor und Vario

Man darf wohl mit Recht behaupten, dass die Hochschwarzwälder Fluginstrumente-Bauer schon beim Skytraxx 2.0 das wahrscheinlich beste Vario gebaut haben, das es damals auf dem Markt gab – wenn man es denn richtig einzustellen wusste.

Mit der Praxiserfahrung vieler Piloten, neuer Sensortechnik, Experimentierfreude des Herstellers und schließlich aufwändiger Software-Entwicklung setzte das Skytraxx 3.0 noch mal eins drauf – mit dem Nebeneffekt, dass die Informationsfülle der mehrfach modulierbaren Tonmelodie so manchen »einfach nur Thermik-Flieger« schlichtweg überfordern kann.

Im 2.1 verbauen die Schwarzwälder zwar schon  die nächste Generation hochsensibler Sensorik, die Software dazu gibt sich aber raffiniert und pragmatisch zugleich: ohne weitere Einstellungen ist das Vario »ready to fly« und taugt gut für sehr viele Flugsituationen. Wer es trotzdem individuell haben möchte, kann sich seine Tonprofile auch am Computer selbst erstellen (oder vom Skytraxx 3.0 kopieren).

Bedienung

Sehr einfach und intuitiv, wie gewohnt mit vier großen Tasten. Das Skytraxx 2.1 ist so vorkonfiguriert, dass es den allermeisten Flugsituationen schon ab Werk gerecht wird. Mit ein paar Tasten-Klicks, deren Logik man selbst blond sofort verstehen kann (Juttas Formulierung!), lässt sich das Fluginstrument aber auch so anpassen, dass es persönlichen Vorlieben und Gewohnheiten entgegen kommt.

Aus der Erfahrung mit dem »großen Bruder« hat sehr einfache Bedienbarkeit und intuitive Funktionalität Vorrang vor den unbegrenzten Möglichkeiten. Denn dafür gibt es ja die Luxus- und Farbdisplayvariante 3.0.

Anzeige

Schwarzweiß, groß genug mit sehr hohem Kontrast auch bei direkter Sonne. Die vorkonfigurierten Bildschirmseiten sind übersichtlich und wechseln sich bei Bedarf auch selbst (Standard-Bildschirm / Thermik-Assistent / Luftraumkarte). Für die vorwiegend Fernsichtigen meiner Altersklasse gibt es sogar noch eine XL-Anzeige.

Funktionalität

Wer einfach fliegen will, findet beim Skytraxx 2.1  alles, als man braucht – und noch einiges mehr. Ein paar Beispiele aus der Fülle der Möglichkeiten: neben den Standards wie Vario, Höhenmesser, Groundspeed, GPS etc. zeigt das Skytraxx 2.1 übersichtlich die Luftraumsituation (deutlich verbessert gegenüber dem Vorgänger), hat analog der Geräte-Version 3.0 einen ausgeklügelten Thermik-Assistenten und berechnet live XC-Punkte sowie die Optimierung von Dreiecksflügen. Für Wanderfreunde gibts den Hike-Modus, der sogar den Weg zum Startplatz weisen kann.

Wie könnte es anders sein: vom Erfinder des FANET+ ist das Skytraxx 2.1 von Haus aus natürlich der  vollen Funktionalität dieses On-Air Netzwerks ausgestattet. Für die Sparsamen östlich von Baden gibt es optional auch eine Version ohne FANET+ (nachrüstbar).

Auf die komplexeren Funktionen für FAI-Wettkämpfe verzichtet Skytraxx beim 2.1. Erstens braucht die sowieso kaum jemand und zweitens muss es ja noch einen Unterschied zum Syktraxx 3.0 geben.

Ein paar Schmankerl

Was das neue Fluginstrument von Skytraxx so alles kann, drin und »drauf hat«, liest man am besten auf der Website des Herstellers nach. Ein paar Details seinen aber hier schon erwähnt, weil sie uns besonders gefallen:

  • die  wirklich einfache und üvbersichtliche Bedienung.
  • die weltweiten Luftraumdaten und eine aktuelle, weltweite Geländedatenbank, die sich selbst über WLAN aktualisieren.
  • der sich selbst kalibrierende barometrische Höhenmesser.
  • die lange Akkulaufzeit von über 40 Flugstunden.
  • der Hike Modus mit GPX Import und Export Funktionalität und mit Anzeigen wie z.B. gelaufene Höhenmeter oder Reststrecke. Das Einlesen einer Wanderstrecke über z.B. GPSies oder Hike & Fly ist sehr leicht möglich.
  • Livetracking-Möglichkeit via OGN Stationen ohne weitere Kosten, z.B. über Portale wie Glidernet oder LiveTrack24.
  • die einfache und direkte Anbindung an den DHV-XC über WLA.
  •  genial: das Gerät zeigt bei Luftraumkonflikten per Richtungspfeil, wie man am schnellsten wieder in den grünen Bereich kommt.

Fazit

Das neue Skytraxx 2.1 ist   das Allround-Fluginstrument, sowohl für Pragmatiker, die einfach fliegen wollen, als auch für anspruchsvollere Nutzer, die intuitiv verfügbare technische Unterstützung beim Fliegen schätzen. Bei allem, was drinsteckt, was es kann und wie es das zugänglich macht, setzen die Schwarzwälder Tüftler von Skytraxx wieder mal die Messlatte ein gutes Stück nach oben und geben sich dabei im Preis-Leistungsverhältnis sehr freundlich gegenüber dem Nachbarländle.

Link auf den bebilderten Originalartikel der Flugschule Gemeinsam-Fliegen

 

08.01.2018

Praxistest Skytraxx 2.1 FANET+FLARM der Flugschule GEMEINSAM FLIEGEN

Mit dem SKYTRAXX 2.1 bringt der Schwarzwälder Fluginstrumentehersteller erneut ein hochinteressantes Universal-Vario auf den Markt. Wir konnten das SKYTRAXX 2.1 FF zum Jahreswechsel bei unterschiedlichen Flugbedingungen ausführlich testen.

Erster Eindruck

Das Fluginstrument ist kaum größer als sein kontrastreiches, gut ablesbares Display, eingefasst in ein minimalistisches Gehäuse mit den gewohnten und bewährten vier Tasten, geschützt durch eine griffige Silikon-Hülle.

Es wirkt erstaunlich leicht und tatsächlich bringt das SKYTRAXX 2.1 nur ca. 150g auf die Waage. Der Systemstart dauert kaum eine Sekunde und auch das GPS ist in kürzester Zeit parat.
Das mitgelieferte Klett-Pad erweist sich in seiner Klett-Haftung etwas kräftiger, als der Kleber auf dessen Rückseite fürs Geräte-Gehäuse, wir tauschen es kurzerhand gegen einen anderen Klett-Selbstkleber aus.

Ansonsten ist das SKYTRAXX 2.1 ab Werk direkt »ready to fly«. Den übersichtlichen Standard-Bildschirm mit den wichtigsten Infos kennen wir schon vom Vorgänger 2.0 Plus, neu sind die konfigurierbaren weiteren Flug-Bildschirme (Bildschirmseiten), die man einfach mit der OK-Taste durchblättert.

Nach ein paar spielerischen Tastenklicks ist sofort klar, dass man mit dem Gerät auch ohne IT-Studium gut zurecht kommt, trotz des sich schnell offenbarenden großen Funktionsumfangs ist die Bedienung sehr einfach und intuitiv.

 Anzeige

Um die vielen Informationen anzuzeigen, die das Gerät dem Piloten zur Flugunterstützung anbietet, stehen vordefinierte Typen von Bildschirmseiten zur Verfügung: Die Standard-Seite mit Vario, Höhe MSL, Kompass, Groundspeed, Windrichtung und -Geschwindigkeit sowie vier weiteren Infos, voreingestellt auf Vario integriert, Gleitzahl, Flugzeit und Höhe AGL.

Weiter Bildschirmtypen sind: Thermikassistent (dazu gleich mehr), XXL-Seite mit wenigen und dafür sehr großen Anzeigen), Karten-Seite (skalierbar, zeigt z.B. Wegpunkte und Lufträume), Dreiecks-Assistent (Katen-Seite mit XC-Berechnungen) und FANET-Radar ) zeigt andere FANET-Teilnehmer).

Je nach dafür individuell einstellbarer Schriftgröße lassen sich pro Seite bis zu vier Anzeigefelder frei definieren. »Frei« bedeutet in diesem Fall: pro Bildschirmseiten-Typ stehen jeweils die passenden Funktionen zur Belegung der Felder zur Verfügung. Das erspart unnötiges Klicken in einer überlangen Liste und ist so eindeutig im Sinne der intuitiven Einfachheit.

Diese sog. Flug-Bildschirme lassen sich über das Menü ein- oder ausschalten, in der Reihenfolge verändern und bei Bedarf auch mit unterschiedlichen Anzeigen mehrfach ins ins Gesamt-Setup einbauen.

Uns gefällt das Konzept, genau die Informationen sehr übersichtlich zur Verfügung zu haben, die man braucht und alles weglassen zu können, was für die ganz persönlichen Fluggewohnheiten eher unwichtig erscheint.

Sollte man eine bestimmte Info, wie z.B. die Dreiecks-Optimierung irgendwann doch vermissen, kann man sie jederzeit im Setup wieder einschalten.

So bietet das SKYTRAXX 2.1 dem Puristen oder Flug-Einsteiger gleichermaßen optimale Unterstützung, wie dem anspruchsvollen XC-Crack. Nicht selten hat ein anfänglicher Technik-Verweigerer die Möglichkeiten seines Fluginstruments nach und nach schätzen und lieben gelernt

 Vario

Gespannt waren wir auf das Vario. Nach Ankündigung des Herstellers basiert es auf einem Sensor der allerneusten Generation, der die Unterstützung der Druckänderungs-Information durch Beschleunigungssensoren bereits wieder überflüssig macht.

Jene Innovation der letzten Jahre bietet zwar einige Vorteile, hat aber in der Praxis auch ihre Tücken gezeigt. Was letztlich im Gerät verbaut ist kann, dem User eigentlich egal sein, wenn es denn gut funktioniert. Und im SKYTRAXX 2.1 funktioniert es sogar sehr gut!

Das Vario ist sensibel, schnell in der Reaktion und präsentiert seine Infos übersichtlich auf dem Display. Die Töne haben wir vorab schon mal unseren Gewohnheiten angepasst. Ausgeliefert wird das Fluginstrument mit einer Reihe vordefinierter Tonprofile, was momentan noch fehlt, ist eine Beschreibung derselben in der Dokumentation.

Da es aber die gleichen Tonprofile wie beim »großen Bruder«, dem SKYTRAXX 3.0 sind, kennen wir sie bereits und wissen auch, dass man diese am 3er editieren und auf das 2.1 laden kann. Geplant ist zudem ein online-Editor für die Technik-Freaks. Nicht jeder will es einfach und pragmatisch …

Zu erwähnen ist noch die Standard-Einstellung für die integrierte Vario-Anzeige auf 20 Sekunden – sicher eine Frage des persönlichen Flugstils. Wir haben unsere Varios alle auf 7 Sek eingestellt, das entspricht ungefähr einem halben zügigen Thermikkreis (siehe unseren Artikel »das Vario optimal nutzen«).

Thermik-Assistent

Braucht man einen Zentrier-Assistenten? Brauchen vielleicht nicht, aber wenn er funktioniert, dann kann das eine feine Sache sein! Ein bisschen Luxus darf man schon erwarten von einem Hightech Fluginstrument!

Die Idee: das Gerät registriert die unterschiedlichen Steigwerte während des Zentrierversuchs, findet den Bereich des besten Steigens und errechnet, wohin dies der Wind mit der Höhe versetzt. Das Eigensinken in der steigenden Luft natürlich mit kalkuliert. Jetzt muss das Fluginstrument nur noch anzeigen, wo ich hinfliegen soll und schon gehts optimiert nach oben …
Soweit die Idee. Die Umsetzung ist freilich programmiertechnisch eine recht komplexe Herausforderung. Ganz offensichtlich haben die SKYTRAXX Entwickler diese aber mit Bravour gemeistert.

Der Pfeil in der Mitte zeigt die aktuelle Flugrichtung an, die dünne Linie davor die vorausberechnete Flugbahn (je nach aktuellem Kurvenradius). Dort, wo der Thermikassistent des SKYTRAXX 2.1 brauchbares Steigen vermutet, erscheint auf dem Bildschirm ein Kreis.  Der symbolisiert nun den Thermikschlauch. Kurbelt man so weiter, dass die dünne Linie der vorausberechneten Flugbahn im Kreis bleibt, befindet man sich stets im Bereich des besten Steigens.

Ehrlich gesagt waren wir anfangs sehr skeptisch, ob eine Software Thermik zentrieren kann. Schließlich hat das doch sehr viel mit Erfahrung und Gefühl zu tun. Aber Jürgen Eckert, der Chef-Entwickler von Skytraxx, hat offensichtlich beides – und  als Programmierer exzellente Arbeit geleistet. Jedenfalls funktioniert die Zentrierhilfe bei sehr unterschiedlichen Bedingungen in der Praxis erstaunlich gut. Ein wirklich schöner Luxus! Kompliment!

Lufträume

Sich zwischen beschränkten Lufträumen zurecht zu finden, ist oft gar nicht so einfach. Das SKYTRAXX 2.1 bietet auch hier eine pragmatisch gute Lösung: zunächst ist auf der Karten-Seite alles zu sehen, was die Flug-Freiheit einschränkt. Ausgefüllte Felder markieren dabei Lufträume, die bis zum Boden reichen, die anderen darf man je nach Höhe unterfliegen.

Nähert man sich einer Beschränkung an, warnt das Gerät mit deutlichem Ton und schaltet auf eine Seitenansicht des Luftraums um – Jetzt ist zu erkennen, um welchen Luftraum es sich handelt, welche Beschränkung es dort gibt (CTR, EDD, EDR, RMZ usw.) und wie weit man sowohl horizontal als auch vertikal noch von den Luftraumgrenzen entfernt ist. Der Clou: ein Pfeil weist den kürzesten Weg in die unbeschränkte Freiheit zurück.

Dreiecks-Assistent

Für Streckenflieger ist es oft eine sportliche Herausforderung, möglichst viele Punkte nach den Regeln der  Streckenflug-Wettbewerbs-Wertung zu erfliegen. Diese errechnen sich aus der zurückgelegten Strecke (Luftlinie), den Eck- bzw. Wendepunkten der Streckenführung und der sich daraus ergebenden Form, wie man sie als Fluglinie auf  einer Karte sehen würde (freie Strecke, flaches Dreieck, FAI-Dreieck). Je nach Streckenführung gibt es für die zurückgelegten Kilometer unterschiedliche Multiplikationsfaktoren, die am Ende die Gesamtpunktezahl für den Flug bestimmen.

Natürlich hat uns auch interessiert, wie gut der Dreiecks-Assitent des SKYTRAXX 2.1 funktiononiert.  Satte Thermik am Neujahrstag weckte denn auch den sportlichen Ehrgeiz,  ein kleines FAI-Dreieck zu erfliegen. Die grobe Streckenführung ergab sich zwar schon aus den Gegebenheiten des Geländes und den Wetterbedingungen, bei der Umsetzung des Flugplans  hat die  gute grafische Darstellung des Dreiecks-Assitenten zur Flug-Optimierung aber beste Dienste geleistet. Am Ende war es auch nur diesem zu verdanken,  mit einem kleinen Schlenker vor dem Landeplatz das Dreieck zu vervollständigen.

Wie der Dreiecks-Assistenten genau funktioniert und wie man ihn am besten im Flug verwendet, beschreiben wir   demnächst in einem eigenen Artikel.

Wander-Modus

So gerne wie wir beide fliegen, erwandern wir uns inzwischen auch mit Freude den Startplatz dazu. Das SKYTRAXX 2.1 dokumentiert dabei nicht nur unsere Streckenkilometer und Thermikstunden (NB: auch ein Abgleitet kann wunderschön sein …), sondern auch die Aufstiegshöhenmeter samt der zugehörigen Wanderroute.

Das ist nicht nur fürs sportliche Ego ganz nett, es macht auch als Orientierungshilfe Sinn. In unseren Fluggebieten in der Pfalz z.B. führen die Aufstiege zwar über bequeme Wege, die Routenführung folgt aber nie einer beschilderten Wanderroute. Einmal abgelaufen oder auf der online-Karte rausgesucht, können wir nun den Wander-Track per Datei teilen und »als Pfad verwenden« (wie es im SKYTRAXX-Menü benannt ist). Das funktioniert dann wie beim Fliegen auf einer festgelegten Route: das Fluginstrument zeigt per Pfeil die richtige Laufrichtung und bei jeder Kreuzung weiß man sofort, wo es weiter geht.

FANET+

Das von Skytraxx entwickelte FANET+ ist eine Kommunikationstechnologie zur Verbesserung der Flugsicherheit und zum Informationsaustausch.
Was FANET+ alles kann, füllt alleine mindestens einen sehr ausführlichen Artikel. Wir stellen das Thema deshalb in unserem Praxisbericht erst mal zurück und berichten später darüber..

Fazit

Das SKYTRAXX 2.1 überzeugt uns durch übersichtliche Anzeigen, die praxisgerechte, intuitive Bedienung, ein hervorragendes Vario, die Fülle der Möglichkeiten bei gleichzeitig einfacher Konfiguration, seine kompakten Maße, das geringe Gewicht und nicht zuletzt durch ein gefälliges Design. Kurzum: Das SKYTRAXX 2.1 ist unserer Meinung nach das derzeit ausgereifteste Universal-Fluginstrument, das einer sehr großen Zielgruppe perfekte, praxisorientierte Flugunterstützung bietet. Zu einem fairen Preis. Braucht man oder frau  mehr?

Link auf den bebilderten Originalartikel der Flugschule Gemeinsam-Fliegen

 

Upgrade 2.1 FANET+ready auf 2.1 FANET+FLARM integiert:
Geräte mit der FANET+ready Platine können mit der FANET+FLARM Antenne nachgerüstet werden. Dabei wird das FANET+FLARM-Modul in unserem Servicecenter durch den Techniker freigeschaltet und die Antenne  montiert.